Lieder zum Singen und Musizieren

Ihr Kinderlein kommet

Ihr Kinderlein kommet  Ihr Kinderlein, kommet, o kommet doch all! zur Krippe herkommet in Bethlehems Stall und seht, was in dieser hocheiligen Nacht, der Vater im Himmel für Freude uns macht. O seht, in der Krippe im nächtlichen Stall, seht hier bei des Lichtes hellgänzendem Strahl in ärmlichen Windeln das himmlische Kind, viel schöner und reiner, als Engel es sind. Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh, Maria und Josef betrachten es froh. Die redlichen Hirten knien betend davor,

Wer klopfet an

Wer klopfet an? – O zwei gar arme Leut. – Was wollt ihr dann? – O gebt uns Herberg heut’. O durch Gottes Lieb wir bitten, öffnet uns doch Eure Hütten. – O nein, o nein! – O lasset uns doch ein! – Das kann nicht sein. – Wir wollen dankbar sein. – Nein es kann einmal nicht sein, drum geht fort, ihr kommt nicht rein. Wer vor der Tür? – Ein Weib mit seinem Mann. – Was wollt denn ihr? – Hört unsere Bitte an: Lasset uns bei euch

O Tannenbaum

O Tannenbau, o Tannenbaum, wie treu sind deine Blätter! Du grünst nicht nur zur Sommerszeit, nein auch im Winter, wenn es schneit. O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie treu sind deine Blätter! O Tannenbau, o Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen! Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit ein Baum von dir mich hocherfreut. O Tannenbaum, o Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen. O Tannenbau, o Tannenbaum, dein Kleid will mich was lehren: Die Hoffnung und Beständigkeit gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit.

Alle Jahre wieder

Alle Jahre wieder kommt das Christuskind auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind. Kehrt mit seinem Segen ein in jedes Haus, geht auf allen Wegen mit uns ein und aus. Ist auch mir zur Seite, still und unerkannt, dass es treu mich leite an der leiben Hand. Dieses Lied entstand im Jahre 1837 in Deutschland. Den Text verfasste der Fabeldichter Wilhelm Hey (1789 – 1854), die Melodie stammt von Friedrich Silcher (1789 – 1860). Steirisches Volksliedwerk (Hrsg.): Weihnachtslieder selber singen…