Attraktionen auf Schloss Weinberg

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Weinberger Advent___©_KURT HOERBST 2012

Lebende Werkstätten

Großen Wert wird beim Weinberger Advent auf die Vorführung von Kunsthandwerk gelegt. Lebende Werkstätten bringen den Besuchern traditionelles Handwerk näher.


Konzerte im Rittersaal

Programm für den 4. - 6. Dezember 4. bis 06. Dezember 2020 folgt.


Kinderprogramm

Auch Kinder kommen beim Weinberger Schloss Advent nicht zu kurz. Täglich um 14:30 Uhr erzählt Märchen-Margit kindergerechte, selbstgeschriebene Märchen im Turm. 


Übernachtung im Schloss

Genießen Sie ein stimmungsvolles Adventwochenende auf Schloss Weinberg und nächtigen Sie in einem generalsanierten Komfortzimmer mit reichhaltigem, regionalen Frühstücksbuffet! Packagebuchungen sind direkt auf der Website von Schloss Weinberg unter www.schloss-weinberg.at/programm.html möglich.


Der gotische Flügelaltar

Beim Besuch des Adventmarktes lohnt es auch einen Abstecher in die Pfarrkirche von Kefermarkt zu machen. Highlight hier ist der gotische Flügelaltar, mit 13,40 Meter Höhe Breite 6,30 m Breite. Christoph von Zelking, der Erbauer der Kirche, hat diesen Altar in Auftrag gegeben. Dieses großartige Bauwerk, dessen Meister bis heute unbekannt ist, war ursprünglich in Farbe gehalten und vergoldet. 1497 wurde er fertiggestellt und im Jahre 1504 eingeweiht.

Der Altar gliedert sich in die drei Hauptteile Schrein, Tafelbilder und Gesprenge. Im Schrein stehen die prächtig geformten, überlebensgroßen Figuren von Apostelfürst Petrus, St. Wolfgang und St, Christophorus. Diese Gestalten sind je aus einem Stück Holz geschnitzt, begeistern durch die Gesichtsausdrücke, sowie ihre kunstvoll ausgeführten Gewänder.

Die Tafelbilder konnten einst geschlossen werden, inzwischen sind sie jedoch fixiert. Sie zeigen vier Bilder aus dem Leben Marias: Maria Verkündigung, die Geburt Christi, die Huldigung der Hl. Drei Könige und den Tod Mariens.

Das Gesprenge wächst mit drei Haupt- und acht kleineren Türmen aus dem Mittelschrein heraus.

Auf Initiative von Adalbert Stifter wurde der Altar in den Jahren 1852 bis 1855 restauriert. Dabei wurden die Einzelteile gereinigt und gegen Wurmbefall behandelt. Adalbert Stifter erwähnt den Kefermarkter Flügelaltar auch in seinem Roman „Nachsommer“.